02.09.2013

Produkte für sub- und transkritische Anwendungen rund um den Globus

Die Bedeutung von CO2-Kälteanlagen für subkritische und transkritische Anwendungen ist in den vergangenen Jahren gestiegen und wird weiter zunehmen. Dabei ist ein unterschiedliches Tempo bei der Verbreitung zu beobachten – Nordeuropa und Australien sind in diesem Bereich die Vorreiter. BITZER hat schon früh auf diese Technologie gesetzt, Produkte für unterschiedliche Anforderungen auf den Markt gebracht und kontinuierlich weiterentwickelt. Nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika wächst der Anteil.

Supermärkte mit CO2-Kälteanlagen ausgestattet

Mit seinem Produktportfolio gehört BITZER auch in den USA zu den etablierten Anbietern. Vor fünf Jahren wurde in einem Supermarkt in Saratoga Springs (NY) die erste subkritische CO2-Kälteanlage in Betrieb genommen, seit mehr als drei Jahren ist in einem kanadischen Einkaufszentrum auch das erste System mit transkritischen CO2-Verdichtern von BITZER auf dem nordamerikanischen Markt im Einsatz.

Seit der Fertigstellung arbeitet dieses System vollkommen reibungslos – hierfür ist eine intensive Zusammenarbeit der Projektpartner während der Planung, Inbetriebnahme und beim Service erforderlich. BITZER stellt seinen Partnern die weltweite Erfahrung im Einsatz von Verdichtern zur Verfügung und berät und schult Kunden im Umgang mit Verdichtern für sub- und transkritische CO2-Anwendungen. Außer den Experten in der Unternehmenszentrale in Deutschland können auch Anwendungstechniker in Kanada, USA und Mexiko umgehend und kompetent vor Ort Hilfestellung geben.

Die Verdichter für sub- und transkritische CO2-Anwendungen haben eine UL-Abnahme, seit diesem Jahr werden die SL-Verdichter auch in Oakwood (Georgia) hergestellt. Die Produktion der Verdichter für transkritische Anwendungen ist dort für Ende des Jahres geplant.
Verdichter für subkritische und transkritische CO2-Anwendungen müssen aufgrund einiger Besonderheiten von CO2 spezielle Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz erfüllen.

Die thermischen Belastungen, die hohen Betriebsdrücke und die hohe spezifische Kälteleistung führen zu großen Kräften und einer starken Beanspruchung von kleineren Bauteilen. Zusammen mit der sub- und transkritischen Betriebsweise und den Anforderungen an die Leistungsanpassung der Verdichter hat BITZER in den vergangenen Jahren neue Standards entwickelt.

Neben der verlässlichen Funktionsweise spielt die Energieeffizienz der Verdichter eine entscheidende Rolle. Es dürfen nicht nur die primären CO2-Emissionen durch entweichendes Kältemittel bei der Umweltbetrachtung von alternativen Lösungen einbezogen werden, vielmehr sind auch die indirekten Emissionen aus dem Energieverbrauch zu berücksichtigen.

Hier haben die BITZER Verdichter einen sehr hohen Standard erreicht, der zwischenzeitlich als Benchmark in der Branche gilt – dies wird auch durch die ASERCOM-Zertifizierung bestätigt, die bislang im Bereich der CO2-Anwendungen nur die SL-Verdichter von BITZER erhalten haben. Die Association of European Refrigeration Component Manufacturers ist ein Zusammenschluss der führenden europäischen Komponentenhersteller in der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik.

BITZER legt neben der Entwicklung und Herstellung von CO2-Verdichtern den Fokus auch auf die fundierte Kundenschulung.
In den „CO2-Trainingszentren in Rottenburg (Deutschland), Sydney (Australien) und Sao Paulo (Brasilien) werden regelmäßig Schulungen an betriebsbereiten Systemen angeboten. Seit November 2010 haben alleine in Rottenburg rund 550 Personen aus mehr als 30 Ländern an den Lehrgängen teilgenommen.

Die Referenten vermitteln sowohl theoretisches als auch praktisches Grundlagenwissen im Umgang mit dem Kältemittel CO2. Im Übungsteil werden Inbetriebnahme und Fehlersuche an Verbundsystemen mit mehreren Verdampfern äußerst realistisch geschult. Darüber hinaus vertiefen die Trainer spezifische Themen rund um die BITZER Produkte und CO2-Anwendungen.

Nur durch das abgestimmte Paket aus umfassender Produktpalette, hervorragenden Systemeigenschaften, kompetenter Beratung und fundiertem Training lässt sich eine neue Technologie in den Markt implementieren. CO2 ist dabei eines von vielen Beispielen aus dem BITZER Produktportfolio.

Quelle: Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH


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