11/09/2013

Füllstandmessung mit Differenzdruck

Die meistgenannten Probleme konventioneller Differenzdruckmessungen mit Wirkdruckleitungen oder ölgefüllten Kapillaren sind hohe Gesamtbetriebskosten, Ungenauigkeiten und erhöhte Prozessrisiken durch potentielle Leckagen.

Mit dem neuen elektronische Differenzdrucksystem FMD72 von Endress+Hauser können diese Probleme eliminiert werden. Keine verstopften Wirkdruckleitungen mehr sowie stark reduzierte Temperatureinflüsse und das alles bei einfachster Montage.

Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz zeichnet das neue elektronische Differenzdrucksystem von Endress+Hauser aus. Der Deltabar FMD72 kombiniert bewährte Drucksensortechnologie auf eine neue und innovative Weise. Das System besteht aus einem Transmitter und zwei Sensormodulen. Der Transmitter berechnet die Druckdifferenz aus den beiden Sensoren und leitet den Füllstand, das Volumen oder die Masse mittels 4...20 mA an die Steuerung.

Durch den Verzicht auf Kapillare oder Impulsleitungen ist die Füllstandmessung sehr zuverlässig und besitzt eine hohe Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Durch den Verzicht auf Impulsleitungen und zusätzlichen Verbindungsstellen gewinnt die Sicherheit, messtechnische Probleme durch Vereisung, Verstopfung oder Kondensation treten nicht mehr auf. Die einfache Montage, kostengünstige Installation und der geringer Aufwand für Wartung/ Instandhaltung machen den FMD72 besonders kosteneffizient.

Typische Anwendung des Differenzdrucktransmitters sind Füllstandapplikationen in Lager- oder Pufferbehältern, Reaktoren und Destillationskolonnen. Besonders bei hohen Behältern oder Applikationen, die extremen Umgebungstemperaturschwankungen ausgesetzt sind, bietet dieses System viele Vorteile.

Quelle: Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG


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