15/10/2013

Schweißanwender begrüßen SKS-Produktentwicklungen

Auf der internationalen Leitmesse Schweißen & Schneiden präsentierte SKS Welding Systems seinen Besuchern zwei maßgebliche Innovationen.

Den industriellen Trend, "weg von der kosten- und energieaufwändigen Druckluftversorgung", realisiert das Brennerreinigungssystem eReam. Es arbeitet ausschließlich mit elektromotorischen Antrieben. Die Effizienz und Effektivität moderner Hohlwellenroboter unterstützt das Brennersystem Frontpull 8i optimal. Der Antrieb kurz vor dem Ort des Schweißprozesses kombiniert mit der endlosen Drehbewegung des Brenners erhöht die Prozessqualität, spart Zeit und nutzt die Bewegungsmöglichkeiten des Gesamtsystems aus Roboter und Schweißausrüstung maximal.

Spannfutter, Fräser, Fräserhub, Pumpe und optionaler Drahtabschneider treibt beim eReam jeweils ein Elektromotor an. Daraus ergeben sich vielfältige Vorteile: einfach zu installieren und zu handhaben, präzise steuerbar, sicher und kostengünstig in Betrieb und Wartung, hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, lange Lebensdauer und niedrige Life-Cycle-Cost (LCC) des Brennerreinigungssystems. Allein die Kosteneinsparung aus der sonst erforderlichen elektrischen Energie für Druckluft kann je System jährlich 200,-- € betragen!

Speziell Hohlwellenroboter mit geringer Traglast (Payload) unterstützt Frontpull 8i. Das Brennersystem vereint die Vorteile des bereits an klassischen Robotern bewährten Frontpull-Drahtantriebes mit denen des endlosdrehenden Power Joint-Brennersystems. Zu den überzeugenden Ergebnissen zählen eine äußerst präzise Drahtelektrodenförderung auch in schwierigen Situationen, beispielsweise mit weichen Drähten von der Spule, Zeiteinsparungen beim Programmieren und im Schweißbetrieb sowie höhere Standzeiten von Verschleißteilen.

Positive Reaktionen der potentiellen Anwender auf beide neuen Produkte sowie ergänzende Anregungen bestärken die Geschäftsführer von SKS, nach den ersten Erfahrungen gezielt weiter zu arbeiten: "Mit Frontpull 8i und eReam haben wir Bedürfnisse der Anwender industriellen Roboterschweißens aufgenommen und sie in praxistaugliche Produkte umgesetzt. Wir freuen uns, dass wir damit einen Beitrag zu höherer Schweißqualität und nachhaltiger Fertigungseffizienz leisten können", fasst Markus Klein, kaufmännischer Geschäftsführer von SKS, die Meinungen der Standbesucher zusammen.

Beide neuen Produkte sollen im Anschluss an die noch laufenden Pilotanwendungen ab dem ersten Quartal 2014 in die Serienfertigung gehen. Den internationalen Besuchern stellte SKS auch einen weiterentwickelten Schweißprozess, microMIG-cc, vor. Er erreicht trotz stark reduzierten Wärmeeintrages nahezu spritzerfrei einen sehr guten definierten Einbrand.

Quelle: SKS Welding Systems GmbH


Supported by: