21/10/2013

Sichere Spannkraft auch bei Temperaturen bis 170°C

In vielen metallverarbeitenden Betrieben wird daran gearbeitet, durch einen effizienteren Einsatz von Energie und Material vorhandene Einsparpotenziale in der spanenden Fertigung zu erschließen. Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, Volumenzerspanung und Trockenbearbeitung bzw. Minimalmengenschmierung liegen daher klar im Trend.

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, insbesondere wenn hohe Präzision und Prozesssicherheit gefordert sind, muss nicht nur die richtige Werkzeug-Maschinen-Kombination zum Einsatz kommen, sondern auch das optimale Spannsystem als entscheidende Schnittstelle. Hier hält der Markt eine große Palette unterschiedlicher Spannsysteme bereit.

Verbreitete Spannsysteme sind Hydrodehnspannfutter und Schrumpffutter. Beide weisen eindeutige Vorteile auf, haben aber auch signifikante Nachteile. Die Schrumpftechnologie gewährleistet eine reibschlüssige Kraftübertragung bei guten Rundlaufgenauigkeiten. Es können sehr hohe Radialsteifigkeiten und Drehmomente erreicht werden. Allerdings werden Schwingungen nicht gedämpft, und ein Werkzeugwechsel nimmt viel Zeit in Anspruch.

Überdies wird ein teures Schrumpfgerät benötigt, zudem besteht Verbrennungsgefahr. Mit zunehmender Betriebstemperatur nimmt die Haltekraft ab. Auch handelsübliche Hydrodehnspannfutter sind nur für relativ niedrige Betriebstemperaturen geeignet. Wird dieser Bereich überschritten, kann es zu Platzern kommen. Vorteile der Technologie sind der einfache Werkzeugwechsel mit einem simplen Werkzeuge und die dämpfende Wirkung des hydraulischen Systems.

Das Beste aus zwei Welten: MAPAL HTC

MAPAL ist es gelungen, die Vorteile beider Spannsysteme zu kombinieren. Dank eines innovativen Herstellungsverfahrens vereint das Spannfutter HTC die sehr guten Dämpfungseigenschaften und einfache Handhabung des Hydrodehnspannfutters mit der reibschlüssigen Kraftübertragung bei guten Rundlaufgenauigkeiten der Schrumpftechnologie – und gewährleistet dies auch bei hohen Prozesstemperaturen.

Temperaturen bis zu 170°C am Werkzeugschaft können dem HTC nichts anhaben. Damit ist das HTC ein universell einsetzbares Futter für ein großes Spektrum an Bearbeitungsaufgaben. Durch kürzere Rüstzeiten und die Eignung für ressourcenschonende Bearbeitungsverfahren erhöht es die Effizienz in der spanenden Fertigung.

Quelle: MAPAL Dr. Kress KG


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