16.12.2013

Schweißnahtprüfsystem steigert Automatisierungsgrad

Auf der Schweißen & Schneiden in Essen, der Schweisstec/Blechexpo in Stuttgart sowie der Fabtech in Chicago sorgte das VITRONIC VIROwsi Nahtprüfsystem für enormes Interesse der Fachbesucher. Insbesondere die Analyse- und Statistiksoftware avancierte zum Publikumsmagneten. Sie trägt effektiv dazu bei, Qualitätsschwankungen im Schweißprozess zu erkennen, die Produktqualität zu steigern und den Ausschuss sowie teure Nacharbeiten von Bauteilen zu minimieren.

Die Messeverantwortlichen bei VITRONIC zeigten sich besonders angetan vom starken internationalen Interesse: „Konkrete Anfragen namhafter Industrieunternehmen nach VIROwsi und nach der neuen Auswertungssoftware belegen, dass die automatisierte Schweißnahtprüfung nicht nur Automobilhersteller und -zulieferer, sondern auch andere produzierende Unternehmen beschäftigt“, so Markus Maurer, Vertriebsleiter Industrie VITRONIC.

Breites Anwendungsspektrum

Weltweit sind bereits hunderte VIROwsi Systeme erfolgreich im Einsatz u.a. zur automatisierten Nahtprüfung von Karosserie- und Achsbauteilen. Grundsätzlich eignet sich die automatisierte, optische Nahtprüfung für jedes Unternehmen, das automatisiert schweißt oder lötet, und bei denen sicherheitsrelevante Komponenten mit maximaler Qualität der Löt- und Schweißnähte produziert werden, wie zum Beispiel in der Automobilindustrie oder Luft- und Raumfahrt. Dank der hohen Aufnahmegeschwindigkeit ist der Prüfprozess mit VIROwsi deutlich schneller als der Schweißvorgang. Für mehrere Schweißstationen wird meist nur eine Prüfstation benötigt.

Analysesoftware als Basis für Prozessoptimierungen

Die im Lieferumfang enthaltene Analyse- und Statistiksoftware bietet einen transparenten Überblick über alle Bauteile. VIROwsi ermittelt Größe und Position aller relevanten Fehler.

Darüber hinaus werden die statistische Verteilung von IO-/NIO-Bauteilen und die Fehlerarten angezeigt. Die Darstellung von Fehlerschwerpunkten kann bauteil-, nahtbezogen oder nach der Fehlerart geschehen. Eine Analyse der zeitlichen Verteilung von Häufigkeiten kann ebenfalls vorgenommen werden.

Sämtliche Informationen werden automatisch protokolliert und für spätere Nachverfolgungen in einer Datenbank abgespeichert. So lassen sich auch die Auswirkungen der Prozessoptimierungen auf die Produktqualität aufzeigen, beispielsweise durch Vergleiche von Fehlerstatistiken vor und nach der Optimierung. Die Produktqualität ist jederzeit lückenlos dokumentiert und kann mit 3D-Bildern für jedes Bauteil veranschaulicht werden.

Quelle: VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH


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